Arnold Palmer Invitational presented by Mastercard

PGA Tour – 6.-9 März | Bay Hill Club, Orlando/Florida

Auf der PGA Tour stehen diese und nächste Woche (The Players Championship) zwei der beliebtesten und gleichzeititg herausfordernsten Signature-Events im Kalender. Zunächst wird die 60. Ausgabe des Arnold Palmer Invitational presented by Mastercard gespielt. Ausgetragen auf einem der anspruchsvollsten Par-72-Plätze der Tour, in Arnold Palmers Bay Hill Club & Lodge, der jeden Profigolfer vor eine harte Probe stellt.  

Der Scoring-Average von 72,331 in der Vorsaison war das achte Jahr in Folge, in dem sich der Platz im Schnitt über Par gespielt hat. Und das, obwohl seit der Einführung der Signature Events nur noch die Elite der PGA Tour ihren Ball hier aufteen darf (und auch zuvor war das Event als Einladungsturnier nur einer Auswahl vorbehalten). Heuer werden 72 Golfer an den Start gehen und sich mit dem bis zu vier Zentimeter hohen Rough – einer mehr als bei den letzten Ausgaben – herumschlagen müssen. Um den Code zu knacken bedarf es also ein gutes Course-Management und hohe Präzision. Immerhin lag trotz der hohen Qualität im Feld der Schnitt im Vorjahr nur bei 10,67 Greens in Regulation pro Runde.   

Sepp Straka zählt in dieser Kategorie als Zweiter der Statistik heuer zu den Allerbesten. In den Ergebnissen spiegelt sich das mit einem Sieg und fünf Top-15-Platzierungen wider. In Bay Hill hat er seine Qualität vom Tee und bei den Annäherungen aber bisher noch nicht unter Beweis stellen können. Bei fünf Antritten landete er nur einmal im Preisgeld und hat als einziges Resultat einen T57. Platz aus dem Vorjahr stehen. Als Zweitplatzierter im FedExCup erwarten sich 2025 aber nicht nur die Experten deutlich mehr vom beliebten Austroamerikaner. Beim letzten Siganture Event (Genesis Invitational) mit einem Cut der besten 50 sowie alle innerhalb von zehn Schlägen zur Spitze, hat ihm die Führung im FedExCup jedoch zu keinem Höhenflug verholfen. Er verpasste seinen einzigen Cut in der aktuellen Saison.  

Straka startet mit Problemen, legt aber eine Aufholjagd hin und landet noch in den Top 5 

In der Auftaktrunde läuft bei Sepp Straka nur wenig zusammen. Bereits mit seinen Abschlägen bringt er sich öfters in Schwierigkeiten, aus denen er nicht ohne Schlagverluste rauskommt, und auch rund ums Grün lässt er mehrere Schläge liegen. Zwei Doppelbogeys und drei Bogeys kommen insgesamt auf die Scorekarte. Nur zwei Birdies kann er dem entgegenhalten. Mit 77 (+5) Schlägen läuft er Gefahr, ein weiteres Mal in Bay Hill den Cut zu verpassen. In Runde zwei gelingt ihm aber der Turnaround. Das lange Spiel verläuft größtenteils in den Bahnen und vor allem im kurzen Spiel kann ihm keiner was vormachen. Den Anfang macht ein spektakuläres Eagle nach einem Fahnentreffer mit dem zweiten Schlag auf dem berühmten Par 5 von Loch 6. Nur rund um den Turn muss er um die Pars kämpfen, meistert die Schwierigkeiten in zwei von drei Fällen aber souverän. Das Bogey auf Loch 10 (Par 4) macht er zudem schnell wieder vergessen. Dank fünf Birdies – inklusive Chip-In – auf den nächsten sechs Löchern stürmt er das Leaderboard nach oben. Zum Abschluss bewahrt er sich, nach einer rechts ins Wasserhindernis verzogenen Annäherung vom Fairway, mit einem eingechippten Ball auf Loch 18 auch noch von einem weiteren Schlagverlust und bringt die 66 (-6) ins Clubhaus – eine von nur zehn Runden in den 60igern und die zweitbeste Runde des Tages.  

Der Moving Day verläuft weniger spektakulär, dafür sehr solide. Erneut muss er nur ein Bogey hinnehmen. Diesmal nach einem Abschlag ins Wasser auf Loch 3 (Par 4). Schlaggewinne nimmt er auf den Back Nine dafür vier mit (zwei Birdies und ein Eagle). Mit der 69 (-3) erobert er am Ende des Tages sogar die Top Ten, der Abstand zur Spitze beträgt sechs Schläge. Am Finaltag spielt der Austroamerikaner voll auf Angriff und kann – trotz eines weiteren Schlagverlust inkl. Wasserball auf Loch 3 – dank vier Birdies auf den Front Nine den Abstand zum Führenden verringern. Auf den Back Nine wird die Birdiejagd jedoch von ebenfalls drei – sehr vermeidbaren – Schlagverlusten gebremst. Mit einer starken Leistung beim Putten und einer weiteren 69 sichert er sich schlussendlich Platz T5 (-7) - sein deutlich bestes Ergebnis beim API. Zudem erklimmt er vor der Players Championship wieder die Top-Position im FedExCup und erreicht mit Platz 13 in der offiziellen Weltrangliste einen neuen rot-weiß-roten Höchststand. Die Top Ten sind nur einen Schlag entfernt.     

Arnold Palmer Invitational presented by Mastercard

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