Hero Indian Open

DP World Tour – 27.-30. März | DLF Golf & Country Club, Neu-Delhi/Indien

Der Asian Swing der DP World Tour macht diese Woche in Indien Station – mit dem zweiten von insgesamt vier Turnieren im asiatischen Raum. Gespielt wird die Hero Indian Open, die seit 2015 fixer Bestandteil des Tour-Kalenders ist. Austragungsort ist erneut der spektakuläre, aber gnadenlose DLF Golf & Country Club in Neu-Delhi, wo das Event bereits zum sechsten Mal in Folge stattfindet. Allein die dramatische Bunkerlandschaft sorgt bei vielen Spielern für ehrfürchtiges Staunen – oder blankes Entsetzen. 

Dem anspruchsvollen Platz stellt sich heuer das wohl stärkste Teilnehmerfeld in der Geschichte des Turniers, mit zahlreichen DP World Tour-Siegern der vergangenen Monate. Auch Österreich ist mit zwei Spielern vertreten – wenn auch nicht unbedingt in der Favoritenrolle. Matthias Schwab reist mit durchwachsener Form an: Er verpasste zuletzt sechs Cuts in Folge. Doch seine Bilanz in Indien lässt dennoch hoffen – bei drei Starts landete er nie außerhalb der Top 30, 2018 verpasste er als Vierter das Podest nur knapp. Vielleicht ist Indien das richtige Pflaster, um wieder in die Spur zu finden. Bernd Wiesberger zeigte sich zuletzt konstanter, verpasste in dieser Saison nur drei Cuts, wartet aber noch auf ein echtes Topergebnis – sein bestes Resultat bislang ist ein 38. Platz. Letztes Jahr verpasste er den Cut. Immerhin: 2019 schloss er das Turnier mit einem soliden 23. Platz ab. 

Schwab erhöht seinen Negativlauf auf sieben verpasste Cuts in Folge. Wiesberger kann seinen Rückzug nach Runde eins verdauen, das Essen in Indien nicht 

Matthias Schwab muss in Runde eins bereits zum Auftakt ein Doppelbogey notieren, der Rest der Runde verläuft aber – vor allem dank einer guten Leistung mit dem Putter – ausgeglichen, womit er sich noch auf Kurs Richtung Cut hält. Allerdings liegt er, dank vier Birdies bei zwei Bogeys, nach Loch 12 noch bei Even Par. Erst im Finish werfen ihn Bogeys auf den Löchern 16 und 17 wieder zurück. In Runde zwei geht es, erneut nach einem verpatzten Auftakt mit Doppelbogey, hingegen immer weiter bergab. Endgültig aus dem Rennen wirft ihm eine Serie mit vier Bogeys und einem Doppelbogey binnen sechs Löchern zu Beginn der Front Nine. Mit der 81er-Runde (+9) verpasst er den Cut (+6) um fünf Schläge.  

Bernd Wiesberger eröffnet das Turnier mit einer 78 (+6) ohne einen Schlaggewinn und gerät damit bereits unter Erfolgsdruck, um noch den Cut zu stemmen. Hinzu kommen körperliche Probleme, da ihm wie im Vorjahr das indische Essen überhaupt nicht bekommt. Zu Runde zwei tritt er zwar noch an, die benötigte Aufholjagd kann er aber nicht in Angriff nehmen. Nach einem Doppelbogey auf Loch 3 (Par 3), seiner zwölften Spielbahn, muss er die Arbeit einstellen. 

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