Ladies Slovak Golf Open 2025

LET Access Series – 13.- 15. August | TALE Ski Golf & Hotel Resort, Brezno/Slowakei 

Drei Österreicherinnen im Wochenende

Die Ladies Slovak Open endeten aus österreichischer Sicht mit einem erfreulichen Zwischenfazit, denn gleich drei Spielerinnen schafften den Sprung ins Wochenende. Für ein absolutes Spitzenresultat reichte es am Ende jedoch nicht, dennoch war die rot-weiß-rote Präsenz im Finalfeld ein positives Signal.

Katharina Mühlbauer und Chantal Düringer beendeten das Turnier schlussendlich gleichauf auf dem 41. Platz. Während Mühlbauer über die gesamte Turnierwoche hinweg konstante, wenn auch unauffällige Scores notierte, erlebte Düringer eine deutlich wechselhaftere Performance. Nach zwei Runden von jeweils 72 Schlägen (Even Par) hatte die Vorarlbergerin vor der Finalrunde noch ein Topergebnis im Blick.

Am Sonntag begann sie mit einem Birdie am ersten Loch verheißungsvoll, musste jedoch in der Folge mit den Nerven kämpfen und etliche Schlagverluste hinnehmen. Diese Fehlerserie kostete ihr die gute Ausgangsposition, wodurch sie im Klassement weit zurückfiel und sich mit einem Rang im Mittelfeld zufriedengeben musste.

Auch Janisch konnte im Feld bestehen und klassierte sich mit nur einem Schlag Rückstand auf ihre Teamkolleginnen auf Platz 47. Ihre Scorekarte zeigte ein ähnliches Bild wie das von Mühlbauer: solide, aber ohne die ganz großen Highlights. Insgesamt bleibt damit die Erkenntnis, dass Österreichs Damen zwar geschlossen das Wochenende erreichten, in der Slowakei aber keine um den Sieg mitspielen konnten.

Ladies Slovak Golf Open 2025 

Leaderboard

Turniervorschau

Nach zehn Jahren Unterbrechung war die Slowakei letztes Jahr wieder Schauplatz eines Profigolfturniers der Damen. Heuer macht die LETAS erneut Station in unserem östlichen Nachbarland. Schauplatz ist wieder der Gray Bear Tále Golf Course in der Niederen Tatra.  

Österreich ist wieder mit dem gleichen Aufgebot vertreten. Alle fünf Damen können somit auf Erfahrungen aus dem Vorjahr zurückgreifen, die auf der alles andere als leicht zu spielenden Anlage – 2024 lagen nach drei Runden nur sechs Spielerinnen unter Par – durchaus hilfreich sein werden. Die besten Erinnerungen hat Katharina Mühlbauer, die heuer zudem zu einer der erfolgreichsten Tourproetten gehört. In der Order of Merit liegt sie weiter auf Rang zwei. Der Aufstieg auf die LET ist zum Greifen nahe. Nach dieser Woche stehen nur mehr fünf Turniere im Kalender.  

Im Cut gelandet ist im Vorjahr sonst nur Chantal Düringer (auch wenn sie in der Schlussrunde noch bis ans Ende des Feldes abrutscht ist), die heuer allerdings mit ihrem Spiel hadert und es erst wieder in die richtige Bahn lenken muss. Erst zweimal hat sie die Finalrunde mitgespielt. Isabella Holpfer verpasste letztes Jahr knapp den Cut, überzeugt aber heuer mit konstanten Ergebnissen und hat bei den letzten acht Turnieren nur einmal nicht den Finaleinzug geschafft.  

Lena Schilowsky ist heuer zum vierten Mal am Start und erstmals in aufeinander folgenden Wochen. Von Erfolg gekrönt waren ihre Auftritte bisher aber nicht. Auch letztes Jahr fehlten sieben Schläge auf den Cut. Ebenfalls wieder mit dabei ist ÖGV Kaderspielerin Johanna Janisch, die in erster Linie auf Erfahrungszuwachs aus ist. Letztes Jahr nahmen ihr vor allem vier Doppelbogeys die Chance auf den Cut. Heuer hat sich Österreichs beste Amateurin bei der European Ladies Amateur Championship in den ersten beiden Runden ins Rampenlicht gespielt und letztes Wochenende zum zweiten Mal in Folge den Vize-Staatsmeistertitel gesichert. Unterlegen ist sie Teamkollegin Katharina Schroll erst in einem hochklassigen Playoff. Die Form ist somit vielversprechend.