Lalla Meryem Cup

Spitz kann am Finaltag nicht ins Rennen um den Sieg eingreifen. Schober sorgt zum Auftakt für Furore, spielt aber insgesamt zu fehleranfällig 

Ladies European Tour – 6. - 8. Februar | Royal Golf Dar Es Salam, Rabat/Marokko

Der Lalla Meryem Cup 2025, ein prestigeträchtiges Turnier der Ladies European Tour, wird vom 6. bis 8. Februar im Royal Golf Dar Es Salam auf dem Blue Course in Rabat, Marokko, ausgetragen. Dieses Event, das unter der hohen Schirmherrschaft Seiner Majestät König Mohammed VI steht, zieht talentierte Spielerinnen aus der ganzen Welt an und ist bekannt für sein engagiertes Feld und eine beeindruckende Preisgeldsumme von 450.000 Euro. Emma Spitz und Sarah Schober, zwei herausragende österreichische Golferinnen, sind ebenfalls vor Ort und treten in diesem anspruchsvollen Par-73-Kurs gegen andere Top-Spielerinnen an.

Spitz kann am Finaltag nicht ins Rennen um den Sieg eingreifen 

Seit ihrer Tourpremiere hat Emma Spitz bereits einige Male an ihrem ersten LET-Sieg gekratzt. Der große Wurf ist ihr dabei noch nicht gelungen. Doch gleich beim ersten Saisonturnier 2025 stellt sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie heuer bereit ist, den letzten Schritt zu machen. Der Premierensieg dürfte nur eine Frage der Zeit sein. An den ersten beiden Tagen bringt sich die junge Österreicherin mit Runden von 72 (-1) – ein besseres Ergebnis lässt sie mit drei Drei-Putt-Bogeys auf den Grüns liegen – und 69 (-4) in eine großartige Ausgangsposition nur zwei Schläge hinter der Führenden.  

In den heißen Titelkampf – die Top Ten lagen zu Beginn der Runde nur zwei Schläge auseinander – kann die Niederösterreicherin am Schlusstag aber nur zu Beginn eingreifen. Denn nach zwei Birdies auf den ersten beiden Löchern geht der Schwung leider komplett verloren. Vier Bogeys und ein Doppelbogey werfen sie deutlich zurück. Im Finish schafft sie mit drei Birdies bei einem weiteren Schlagverlust immerhin noch den Sprung auf Platz T22 (-3).  

Schober sorgt zum Auftakt für Furore, spielt aber insgesamt zu fehleranfällig 

Sarah Schober startet furios in die Saison und sorgt in der 69er-Auftaktrunde gleich für einige Highlights. Auf ihren ersten sechs Löchern – sie startet auf den Back Nine – notiert die Steirerin drei Birdies, muss aber auch ein Doppelbogey auf dem Par 5 von Loch 11 und ein Bogey hinnehmen. Hinzu kommen auf den Front Nine zwei weitere Birdies. Der größte Aufschrei folgt aber auf dem Par 3 von Loch 6: „Ein 153-Meter-Schlag, leicht unterstützt vom Wind. Der Ball sprang auf und rollte dann vielleicht ein oder zwei Meter weiter, und rein ins Loch.“ Ihr erstes Hole-In-One in den Statistiken der LET.  

Auch der Auftakt in Runde zwei ist mit zwei Birdies auf den ersten beiden Löchern eine wahre Kampfansage. Im weiteren Verlauf der Runde mischt sich aber der Fehlerteufel ein. Vier Bogeys sowie zwei Doppelbogeys bringen ihr nur eine 79 (+6) ein. Damit geht sich zwar noch der Cut aus, die gute Ausgangsposition ist aber dahin. In der Schlussrunde läuft das Spiel wieder in geregelten Bahnen, mit einer 74 (+1) und vor allem einem Doppelbogey auf Loch 18 (Par 4) ist aber keine Aufholjagd drinnen. Sie beendet das Auftaktturnier auf Rang T47 (+3).  

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