PIF London Championship 2025

Ladies European Tour – 8.-10. August | Centurion Club, Hertfordshire/England 

Spitz startet gut, kann sich im weiteren Verlauf aber nicht in den Spitzenplätzen halten, Schober scheitert knapp am Cut 

Emma Spitz startet als Team-Captain mit ihren Kolleginnen auf Loch 10 (Par 4) ins Turnier und geht auf den Back Nine prompt vorne weg. Ein Birdie zum Auftakt gefolgt von zwei Schlaggewinnen auf den beiden Par 5 Bahnen bringen sie auf dem Leaderboard schnell nach oben. Zudem gelingt ihr auf dem Par 5 von Loch 1 das Eagle. Der Schwung reißt aber ab und es kommen noch drei Bogeys auf die Scorekarte. Mit der 71 (-2) platziert sie sich nach Runde eins aber noch immer in den Top 20. 

Tags darauf will auf den Back Nine – trotz acht Grüntreffern – nur ein Birdie-Putt fallen. Im Gegenzug muss sie auf Loch 14 (Par 3) ein Doppelbogey hinnehmen. Auch nach dem Turn bleibt sie glücklos und kassiert außerdem noch einen weiteren Schlagverlust. Mit der 75 (+2) bleibt sie den Top 30 aber noch erhalten. Am Finaltag notiert sie früh zwei Birdies, rund um den Turn verpasst sie aber dreimal das Grün und geht mit einem Doppelbogey und zwei Bogeys im Gepäck weiter. Hinzu kommt noch ein Drei-Putt-Bogey auf Loch 9 (Par 5). Im Finish gelingen ihr noch zwei Birdies, dazwischen kommt allerdings ein weiteres Bogeys auf die Scorekarte. Am Ende des Tages stehen erneut 75 Schläge zu Buche. Damit fällt sie noch auf Rang T44 (+2) zurück. Bei den tollen Saisonresultaten das drittschlechteste Ergebnis. Mit ihrem Team landet sie im Mittelfeld auf Rang T14. Gleichzeitig ist es für die Niederösterreicherin ein Abschied. Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit gehen sie und ihr Caddie Ben Cain getrennte Wege. 

Sarah Schober verpasst hingegen knapp den Cut. In Runde eins spielt sie noch sehr solide, kann aber bei 15 Grüntreffern nur zwei Birdie-Putts versenken. Beide nach guter Vorbereitung auf Par 5 Bahnen. Im Gegenzug muss sie ein Drei-Putt-Bogey und zwei weitere Schlagverluste nach verpassten Up and Downs hinnehmen. Mit der 74 (+1) liegt sie aber noch auf Cuit-Kurs. In Runde zwei befinden sich auf ihrer Scorekarte zwar sechs rote Einträge, mehrere Fehlschläge kosten ihr aber das Ticket für die Finalrunde. Ein Triplebogey, ein Doppelbogey und vier weitere Schlagverluste lassen sie mit einer 76 (+3) zum Scoring kommen. Am Ende fehlt ihr lediglich ein Schlag. Mit ihrem ansonsten rein britischen Team Fuller belegt sie Rang 24.

PIF London Championship 2025 

Leaderboard

Turniervorschau

Die Ladies European Tour bleibt auf britischem Boden – und nach der Women’s British Open in Wales steht mit der PIF London Championship London nun ein weiteres hochklassiges Turnier an. Gespielt wird im traditionsreichen Centurion Club, der das Event zum fünften Mal in Folge ausrichtet. 

Das Turnier ist gleichzeitig der dritte Stopp der heuer neu ausgerichteten PIF Global Series, nach dem Saudi Ladies International und der Aramco Korea Championship. Mit einem Preisgeld von zwei Millionen US-Dollar zählt es dank der saudischen Geldgeber zudem zu den lukrativsten Events des LET-Kalenders. Wie gewohnt kämpfen die Spielerinnen sowohl im Teamformat über 36 Löcher, als auch im klassischen Einzel-Strokeplay über 54 Löcher mit einem Cut für die Top 60 nach Tag zwei.  

Österreich ist nach einer längeren Pause wieder doppelt vertreten. Emma Spitz gehört heuer zu den konstantesten Spielerinnen der Tour – und reist mit viel Selbstvertrauen und guten Erinnerungen nach England. In der vergangenen Woche zeigte sie beim Major in Wales am Eröffnungstag groß auf und lieferte am Ende ihre bisher beste Major-Platzierung ab. Überzeugen konnte die 25-jährige bislang auch im Rahmen der PIF Global Series: Platz 8 in Saudi-Arabien, Platz 4 in Korea – zwei absolute Spitzenergebnisse auf diesen hochdotierten Bühnen. Im Vorjahr scheiterte sie am Cut, 2023 hat sie mit Rang 12 aber bereits gezeigt, dass ihr der Platz liegt. 

Sarah Schober meldet sich nach mehrwöchiger Turnierpause hingegen zurück auf der Tour. Die Steirerin hatte nach einem soliden Saisonstart mit Formschwankungen zu kämpfen: Bei ihren letzten sechs Turnieren verpasste sie fünfmal den Cut. Im Centurion Club hat sie bisher aber stets gut abgeschnitten. Letztes Jahr konnte sie mit Platz 8 das zweitbeste Saisonergebnis einfahren und einen großen Schritt machen, um ihre Tourkarte abzusichern.