
5. ÖGV Ranglistenturnier MidAm & Seniors 2025
Ein volles Starterfeld lieferte sich beim letzten regulären MidAm und Senioren Ranglistenturnier der Saison im prestigeträchtigen GC Schloss Schönborn heiße Duelle in brütender Hitze.







MidAm - Damen
Bei den Damen können sich an der Spitze drei Damen vom restlichen Feld absetzen. Nach Runde eins liegt die ehemalige LET-Proette Nina Mühl nach einer ausgeglichenen Even-Par-73 (drei Bogeys, drei Birdies) mit fünf Schlägen Vorsprung deutlich in Führung. Auf den Plätzen folgen die ÖGV Kaderspielerinnnen Sandra Kendlbacher mit einer 78 (+5) - mit einem Doppelbogey auf der letzten Spielbahn - und Anja Purgauer mit einer 79 (+6), die all ihre Schlagverluste bereits auf den Front Nine mitnimmt. Die weiteren Spielerinnen bleiben allesamt deutlich über 80 Schlägen.
In Runde zwei wendet sich allerdings das Blatt. Während Mühl bereits auf den Front Nine zahlreiche Schlagverluste kassiert, übernimmt Kendlbacher mit fünf Birdies bei zwei Bogeys die Führung. Selbst drei Bogeys auf den letzten vier Löchern ändern in ihrem Triumph nichts mehr. Mit einer 73 macht sie ihren ersten Saisonsieg klar. Mühl bleibt nach ihrer 80 (+7) mit zwei Schlägen Rückstand noch der zweite Platz. Purgauer notiert auf den Löchern 16 und 17 zwar noch Birdies, auf dem abschließenden Par 5 bleibt der Schlaggewinn aber aus. Auf Rang zwei fehlt ihr nach der 75 ein Schlag. Auf Rang vier hat sie sieben Schläge Puffer.
MidAm - Herren
Bei den Herren ist das Rennen um den Sieg eine klare Angelegenheit für den Favoriten. ÖGV Kaderspieler Markus Habeler setzt sich bereits zum Auftakt mit einer 68 (-5) ab - mit zwei Bogeys bei sieben Birdies, fünf davon binnen sechs Löchern auf seinen ersten neun Bahnen (den Back Nine). In Runde zwei lischt das Birdie-Feuerwerk nahezu gänzlich ab, nach zwei frühen Bogeys leistet er sich aber erst auf dem abschließenden Par 5 einen weiteren Schlagverlust. Nach der 75 (+2) liegt er immer noch drei Schläge unter Par und hat auf die ersten Verfolger fünf Schläge Vorsprung. Für den MidAm Europameister von 2024 ist es der dritte Saisonsieg bei ebenso vielen Antritten. Die weiteren Podiumsplätze sind hingegen hart umkämpft. Vier Spieler trennt schlussendlich nur ein Schlag.
Die beste Ausgangsposition erspielt sich Nikolaus Schröter mit einer 72 (-1) in Runde eins. Zwei Schläge mehr verbuchen Martin Ziegler und ÖGV MidAm Teamcaptian Marcel Josef Wagner, der allerdings in Runde zwei mit einer 78 (+5) seine Podiumschancen verspielt. In den Kampf um das Podest können dafür andere eingreifen: Clemens Bauer-Mitterlehner, der trotz zwei Doppelbogeys mit 77 (+4) Schlägen die Runde beendet, und ÖGV Kaderspieler Christopher Taferner, der zum Auftakt 78 Schläge notiert. Das Duo liefert mit zwei Runden unter Par auch die besten Ergebnisse an Tag zwei ab. Taferner bringt mit einem abschließenden Birdie eine 71 (-2) zustande, Bauer-Mitterlehner scored 72 (-1) Schläge. Das Podium geht sich aber knapp nicht aus. Denn Schröter zeigt zum Schluss - nach zuvor vier Bogeys - Nervenstärke und hält sich die Konkurrenz mit einem Birdie auf Loch 18 und einer 76 (+3) vom Leib. Ziegler muss zwar zwei späte Bogeys hinnehmen, eine weiter 74 (+1) reicht aber ebenfalls. Das Duo teilt sich schlussendlich den zweiten Platz bei zwei über Par. Für Schröter ist es nach zwei dritten Plätzen heuer die dritte Podiumsplatzierung. Ziegler feiert die Premiere unter den ersten drei. In der AK 19-24 steht Stepan Kirmici (81/76, +11) ganz oben. Über ein Hole-in-One jubelt in der Finalrunde hingegen Marc Willenbacher auf dem Par 3 von Loch 5.
Seniorinnen
Eng ist die Entscheidung in Schönborn bei den Seniorinnen 50+. Die Führung an Tag eins übernimmt ÖGV Kaderspielerin Michaela Zach trotz eines abschließenden Doppelbogeys mit einer 81 (+8/der geteilt besten Turnierrunde), tags darauf sammeln sich jedoch insgesamt fünf Doppelbogeys an und sie muss der konstanter spielenden Konkurrenz, nach neun Schlagverlusten auf den letzten sechs Spielbahnen, mit einer 88 (+15) den Vortritt lassen. Allen voran Esther Sprajc und Gabriele Melhardt, die sich mit 83 (+10) Schlägen in Runde eins zunächst als erste Verfolger ins Spiel bringen.
Im Verlauf von Runde zwei hat dann Sprajc knapp die Nase vorne. Zum einen weil nur sie ein Birdie verbuchen kann und weil Melhardt auf Loch 6 (Par 4) ein Triplebogey kassiert. Sprajc kommt schließlich mit 82 (+9) Schlägen ins Clubhaus, ihre Konkurrentin mit einem Schlag mehr. Nach zwei zweiten Plätzen in der laufenden Saison feiert die ÖGV Kaderspielerin somit ihren ersten Saisonsieg bei gesamt +19. Schönborn-Mitglied Melhardt landet bei ihrem ersten Ranglistenturnier 2025 auf Rang zwei mit einem Schlag Rückstand. Rang drei geht an Martina Susan mit zweimal 84 (+11) Schlägen und drei Schlägen Rückstand auf die Spitzenreiterin. Allerdings verhindert erst ein Quadruplebogey auf Loch 17 (Par 4) den Sieg der ehemaligen Nationalteamspielerin. Auch dahinter geht nur eine kleine Lücke auf. Platz vier teilen sich drei Damen mit nur einem Schlag Rückstand.
Bei den Masters 65+ Damen, das Turnier ist vor den Internationalen Österr. Meisterschaften Masters & Super Senioren im Diamond Country Club die letzte Standortbestimmung, fällt die Entscheidung erst im Stechen zwischen Sabine Puchner (84/91, +29) und ÖGV Kaderspielerin Jennifer Ann Hardy (87/88, +29). Das bessere Ende für sich hat dabei Puchner. Acht Schläge dahinter platziert sich Ilonka Kracher (94/89, +37) auf Rang 3.
Senioren
Bei den Senioren 50+ lacht erstmals Christian Kerschbaum von der Spitze, der sich dank guter Leistungen heuer auch zum ersten Mal für das Nationalteam qualifiziert hat und bei der Mannschafts-EM im DCC (2. - 6. September) im Team stehen wird. Die Führung übernimmt er bereits an Tag eins mit einer 75 (+2). In Runde zwei schaut er - dank drei Birdies zwischen Loch 10 und Loch 15 - bereits wie der sichere Sieger aus. Ein Triplebogey-Bogey-Finish bringt ihn allerdings noch ins Schwitzen. Am Ende reicht die 77 (+4) aber noch, um einen Schlag Vorsprung über die Ziellinie zu bringen.
Denn Karl Bauer, sein schärfster Konkurrent um den Sieg, kann seinerseits nicht davon profitieren. Er erspart sich zwar gröbere Patzer und spielt konstant, bei der Birdie-Ausbeute fehlt es aber an der nötigen Durchschlagskraft. Mit Runden von 76 und 77 Schlägen sichert er sich Rang zwei bei +7. Auf Rang drei folgt ein Trio mit drei Schlägen Rückstand auf Bauer. ÖGV Kaderspieler Alexander Petrskovsky (78/78) und der ehemalige MidAm Teamcaptian Dieter Rothleitner (78/78) sowie Peter Panholzer (76/80) liegen nach zwei Runden allesamt bei +10. Die Medaille bekommt nach dem Kartenstechen Petrskovsky umgehängt.
Bei den Masters 65+ legt Gerhard Strobl nach einer 85 und Zwischenrang T5 eine eindrucksvolle Aufholjagd hin und belohnt sich für seine 77er-Runde (+4) an Tag zwei mit dem Sieg. Johann Tschuden hat nach einer 81 in Runde eins noch vier Schläge Vorsprung, trotz einer konstanten Leistung und einer 82 bleibt ihm mit einem Schlag Rückstand aber nur Platz zwei. Auf Rang drei liegen bei +20 ebenfalls drei Spieler. Während Anton Ofner (80/80) für zwei konstante Leistungen hochgereiht wird, können sich Georg Kühhas und Günther Lueger (beide 86/80) zumindest über die zweitbesten Schlussrunden freuen. Raum für Fehler war aber keiner, denn hinter ihnen reihen sich weitere Spieler Reih und Glied ein.
Bei den Super Senioren 75+ sind die Abstände deutlicher. Sieger Anton Sprung (92/85, +31) liefert zweimal die beste Tagesleistung ab. Rudolf Pigneter (97/88, +39) belegt nach seinem Sieg beim letzten RLT diesmal Rang zwei. Gert Urstöger (98/90) wird mit drei Schlägen Rückstand Dritter.
5. ÖGV Ranglistenturnier MidAm AK 19-24, 25+
Ergebnisse5. ÖGV Ranglistenturnier Seniors AK 50+, 65+ u. 75+
ErgebnisseMidAm Team Challenge
In der MidAm Team Challenge kommen diesmal fünf Teams in die Wertung. Der Sieg (heuer zum zweiten Mal) geht an das Team "MidAm Crises" (Habeler, Kendlbacher, Johannes Bartl), die auch in der Jahreswertung nun wieder oben auf sind. Das Team "WöllKollDlas" (Timo Wöll, Emanuel Koller, Christopher Dlaska) sichert sich Rang zwei. Team "CEE Strikers" (Elissa Tschachler, Christopher Schön, Christopher Taferner) holt sich Rang drei.
MidAm Team Challenge
ZwischenstandBildernachweis
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