Int. Österreichische Meisterschaften Masters Seniors 65+ und Super Seniors 75+
Die Int. Österr. Meisterschaften Masters Seniors 65+ und Super Seniors 75+ wurden heuer erstmals gleichzeitig mit den ÖGS-Meisterschaften veranstaltet. Die passende Bühne bot der neu gestaltete Diamond Country Club.
(Bilder Senioren folgen)
Die internationale österr. Meisterschaften Masters Seniors 65+ und Super Seniors 75+ (inkl. österr. und niederösterr. Meisterschaften) fand heuer erstmals gemeinsam mit den zahlreichen Wertungen der Meisterschaft der ÖGS (Österr. Golf Senioren Gesellschaft) im Diamond Country Club in Atzenbrugg (Par 72) statt, worauf das Teilnehmerfeld auf 113 Nennungen anstieg. Gespielt wurden zwei Runden Zählspiel.
Masters 65+
Die Herren 65+ stellen mit 61 Teilnehmern den größten Anteil. Am Podium ändert sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings nichts. Erneut können sich die selben drei Herren mit Medaillen schmücken - allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Knapp durchgesetzt hat sich heuer mit Erich Haunold (75/75, +6) der Bronzemedaillengewinner aus den Jahren 2023 und 2024.
Sein Start geht mit zwei Doppelbogeys noch schief, den Rest der ersten Runde spielt er hingegen eins unter Par und kommt mit 75 Schlägen ins Ziel. Die Nase um einen Schlag vorn hat nach Tag eins somit Johann Tschuden, der allerdings früh in Runde zwei gleich sieben Schlagverluste (auf dem Par 3 von Loch 6 leistet er sich eine 8) hinnehmen muss. Er schafft es aber mit drei Birdies zurückzuschlagen. Haunold spielt hingegen solide und übernimmt die Führung. Allerdings folgt bei ihm auf Loch 15 (Par 5) ein Doppelbogey womit es erneut zu einem Wechsel an der Spitze kommt. Die Entscheidung fällt erst auf den letzten Metern: Auf dem Par 4 von Loch 17 kommt es zu einem Two-Shot-Swing. Haunold notiert das Birdie, während Tschuden mit einem Bogey der entscheidende Fehler unterläuft. Er sichert sich mit Runden von 74 und 77 bei +7 zum dritten Mal in Folge die Silbermedaille.
Titelverteidiger Gerhard Strobl (78/77, +11) kann zwar nicht in das Rennen um den Sieg eingreifen, liefert aber zwei gute Ergebnisse ab um sich als Drittplatzierter erneut auf dem Podium wiederzufinden. Für das Trio gibt es neben den Internationalen Auszeichnungen somit auch die nationalen Meisterschaftsmedaillen.
Bei den Damen 65+ kommt die Siegerin in der internationalen Wertung ebenfalls aus Österreich. Sabine Puchner (83/85, +24) liefert als einzige Teilnehmerin Runden unter 90 Schlägen ab und setzt sich mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz durch. Erst auf ihren letzten beiden Löcher unterlaufen ihr die ersten beiden Doppelbogeys - ansonsten notiert sie neben Pars nur Bogeys. Auf den Plätzen folgen zwei Deutsche Teilnehmerinnen. Petra Müller (92/91, +39) kann sich um vier Schläge vor ihrer Landsfrau Vera-Kristin Grundmann (94/93, +43) durchsetzen.
In der nationalen Meisterschaft folgen auf den weiteren Podiumsplätzen hinter Siegerin Puchner auf dem Silberrang Herta Mikesch (98/98, +52), Gabriele Kolb (101/99, +56) erspielt sich Bronze.
Super Seniors 75+
Bei den Internationalen Super Senioren 75+ gibt es bei den Herren einen klaren Sieger. Der Deutsche Benno Wimmer kürt sich mit Runden von 76 und 79 Schlägen bei +11 mit sieben Zählern Vorsprung zum Sieger. Dahinter ist es zwischen den Österreichern ein enges Rennen um die weiteren Podiumsplätze. Obwohl sich Franz Leonhartsberger in Runde eins mit einer 77 zunächst - um zumindest drei Schläge - von seinen Konkurrenten absetzt. In Runde zwei kommt er jedoch mit einer 85 zum Scoring und macht es nochmals spannend. Martin Fekter kommt nach seiner 81 zum Auftakt noch auf einen Schlag heran. Auf dem Weg zu einer 82 in Runde zwei notiert er jedoch auf den letzten drei Löchern Schlagverluste und bleibt knapp hinter dem Silberrang. Die Bronzemedaille ist mit nur einem Schlag Vorsprung aber auch nicht gerade frühzeitig abgesichert. Die weiteren Kandidaten auf einen Podiumsplatz lassen im Finish aber auch noch einige Schläge liegen.
Somit gibt es für das österreichische Duo Gold und Silber in der nationalen Wertung. Bronze geht an Rudi Hinterholzer, der nach Runden von 80 und 84 Schlägen nur einen Schlag Rückstand auf Rang zwei aufweist. Auf Rang vier landet Josef Fankhauser, der mit der Medaille vor Augen auf seinen letzten drei Löchern noch fünf Schläge liegen lässt und somit leer ausgeht. Johann Aigner (86/83, +25), der in den letzten beiden Jahren den Sieg davon trug, landet diesmal nur auf Rang sechs.
Bei den Damen liegen in der internationalen Wertung mit insgesamt nur vier Teilnehmerinnen zwischen der Erst- und Zweitplatzierten gleich 40 Schläge. Konkurrenzlos erobert Katharina Ritschka mit Runden von 95 und 89 Schlägen bei gesamt +40 den ersten Platz. Hannelore Hierhold (108/116, +80) sichert sich Platz zwei. Maria Schüttenkopf (118/110, +84) landet auf Rang drei. In der nationalen Wertung ergänzt Eva Binder das Podest (132/132, +120).
ÖGS Meisterschaften
Insgesamt 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Reihen der Österr. Golf Senioren Gesellschaft haben das Starterfeld aufgewertet und teilweise auch in den internationalen und nationalen Wertungen 65+ u. 75+ vorne mitgemischt.
Unter den jüngsten ÖGS-Startern (Senioren 55+) hat nur ein Schlag an der Spitze den Unterschied ausgemacht. Gernot Dolezal krönt nach einer 84 zum Auftakt seine Aufholjagd und erobert mit einer 75 (inkl. Eagle auf dem Par 5 Loch 16) noch den ersten Platz bei gesamt +15. Gerald Alschinger bringt zwei konstante 80er-Runden ins Ziel, hat aber knapp das Nachsehen. Zu Alfred Füsselberger (90/90) auf Rang drei geht bereits eine Lücke von 20 Schlägen auf.
In der ÖGS Wertung 65+ trennen die vier Spieler an der Spitze nur zwei Schläge. Peter Nusshold lacht nach Runden von 81 und 78 Schlägen bei +15 von der Spitze. Gottfried Tandl hat um einen Schlag das Nachsehen - zurückzuführen auf ein einziges Loch: In Runde eins notiert er auf Loch 7 (Par 4) eine 11 und kommt mit 86 Schlägen ins Ziel. Die ausgezeichnete 74 (die geteilt beste Runde aller Teilnehmer) an Tag zwei sichert ihm aber noch Rang zwei. Rang drei - wiederum nur ein Schlag dahinter - ist bei +17 zwischen Werner Fraiss /79/82) und Laszlo Tar (77/84) zweigeteilt - beide leisten sich zum Abschluss jedoch zwei Schlagverluste und vergeben so eine bessere Platzierung.
Bei den über 75-jährigen ÖGS Spielern haben sich Martin Fekter und Rudi Hinterholzer in der internationalen bzw. nationalen Wertung mit ihren Leistungen bereits auszeichnen lassen. In der ÖGS Wertung machen sie sich den Sieg unter sich aus. Erwin Söls (90/84, +30) auf Rang drei weißt bereits zehn Schläge Rückstand auf. So wie Söls können sich aber auch weitere Teilnehmer in Runde zwei deutlich steigern - u.a. Erwin Skopik auf Rang vier (94/82, +32) um gleich zwölf Schläge.
Int. Österr. Meisterschaften Masters Seniors 65+ und Super Seniors 75+ (inkl. ÖGS Wertungen und NÖ Landesmeisterschaften)
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