Erfolgs-Community: Der GC Salzburg im Makita-Fieber
Wie die Makita Afterwork 9 im GC Salzburg Rif eine Community entfacht hat, die nun aus eigener Kraft wächst und eine Euphoriewelle trägt.
Der Golfclub Salzburg mit der Golfacademy Rif und der Anlage in Eugendorf ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine Turnierserie wie die Makita Afterwork 9 ein Clubleben verändern kann. Erst 2024 startete der Club – nachdem die Anlage in Rif erstmals vorgabewirksam gerated wurde und die 9-Loch Serie von Eugendorf hierhin verlegt wurde – richtig durch und schaffte es prompt erstmals ins Austria Final der Makita Afterwork 9. Ein Erfolg, der die Community rund um den Club spürbar gestärkt hat.
„Seit dem Austria Final herrscht eine regelrechte Euphorie. Die Spieler, die beim Finale dabei waren, sind wirklich glücklich und dankbar – auch weil es sie keinen Cent gekostet hat. Mittlerweile animieren sie andere Mitglieder, was natürlich Früchte trägt. Die Makita ist bei uns dadurch viel größer geworden. Nächstes Jahr wollen sie beim Finale unbedingt wieder dabei sein und dann besser spielen und gewinnen. Jedenfalls wollen sie alles für unseren Club geben“, erklärt Sabrina Freitag, Clubmanagerin des GC Salzburg Rif.
Wie alles begann – und warum die Makita durchgestartet ist
Bis Sommer 2024 fanden die Makita-Turniere noch in Eugendorf statt – jedoch mit mäßiger Beteiligung. Der Schauplatzwechsel hat aber ein Feuer entfacht und war gleichzeitig ein Startschuss. „Wir haben mit der Makita als allererstes Turnier angefangen. Das hat sich dann verselbstständigt. Auch aufgrund der persönlichen Betreuung. Ich warte jeden Freitag bis zum Ende des Turniers und dann verbringen wir alle gemeinsam einen netten Abend im Clubhaus. Ich glaube, das war mit ausschlaggebend. Das nach dem Turnier Beisammensein. ‚Kommts nach Rif Makita spielen, da herrscht super Stimmung!‘ – so lautete die Devise.“
Inzwischen nehmen jeden Freitag im Schnitt 20 Spielerinnen und Spieler teil. Spitzenwerte liegen bei knapp über 40 Teilnehmenden. Das Format passt auch perfekt in die Clubstrategie: „Wir haben in Rif viele Anfänger – bis zu 200 Neumitglieder. Für sie ist die Makita perfekt geeignet, um ins Turnierwesen einzusteigen.” Anfängern können dabei den oft noch vorhandenen Respekt vor Golf-Turnieren verlieren: „Wir müssen sie aber noch mehr animieren.“
Eine Erfolgsgeschichte aus Teamgeist und Leidenschaft
Vorreiter und Motivatoren sind auch die bereits erfahrenen Makita-Spieler. „Unsere Spieler sind so motiviert, dass sie teilweise zwei bis drei Makita-Turniere pro Woche spielen – auch in anderen Clubs, um Punkte für unseren Heimatclub zu sammeln. Die sind oft unterwegs. Hier Makita, dort Makita! Und gewinnen auch immer mehr andere Mitglieder, die dann ebenfalls Punkte sammeln.“
Die Community wächst und trägt ihre Freude sichtbar nach außen. Die Blaupause? Sabrina Freitag verrät uns ihr Erfolgsgeheimnis: „Zeit nehmen für die Spieler! Nicht neun Loch spielen lassen und wenn sie zurückkommen, ist keiner mehr da. So bildet sich keine Community. Man muss bereit sein, nach der Arbeit noch mit den Spielern zusammenzusitzen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Das war bei uns der Knackpunkt.“
Wer die besondere Stimmung einmal live erlebt hat, versteht sofort, warum diese Turnierserie in Rif so beliebt ist. Und warum sie eine Anziehungskraft auch für Gäste hat. So war ein Golfer aus Deutschland nach einem Makita-Turnier in Rif derart begeistert von der familiären Atmosphäre und dem gemeinsamen Ausklang, dass er sich kurzerhand – gemeinsam mit seiner Partnerin – zu einem Clubwechsel entschlossen hat.
Alle Golferinnen und Golfer aus der Region sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild davon zu machen. Ob Anfänger oder erfahrener Spieler – jeder findet hier eine Community, die sich gegenseitig motiviert und unterstützt. Freitags - Zweideutigkeit nicht ausgeschlossen ;) - wird Golf in Rif nicht nur gespielt, sondern gelebt!
Ausblick: Finale 2026 im Visier
Der Club will diesen Schwung auch in die Zukunft tragen. „Unsere Spieler waren so stolz, dass sie im Namen des Clubs den Einzug ins Finale erreicht haben. Jetzt geben sie noch mehr Gas!“ Was auch folgen in der Organisation mit sich bringt. Im letzten Winter blieb der Platz erstmals offen, Makita-Turniere wurden aber keine mehr ausgetragen. Was sogleich für Unverständnis in der Community sorgte. Dieses Jahr werden die Makita-Turniere jedenfalls länger ausgetragen. Denn Punkte sammeln geht auch über den Jahreswechsel. Und vor allem im Osten Österreichs ist dies bei den milden winterlichen Temperaturen gang und gäbe.
Aktuell liegt der Club in der Clubwertung auf Rang 6. Das Ziel ist aber nicht nur die erneute Qualifikation für das Finale. Denn die Community des GC Salzburg ist heißer denn je auf den nächsten großen Erfolg.
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